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    Schwarzwald Bike Marathon 2019

    Bei kaltem regnerischen Wetter ging es nach Furtwangen. Gemeinsam mit Patrick Huber machten wir uns eine gemütliche Hinfahrt drauß und trennten uns dann auf den Distanzen. Patrick ging auf die 42km Strecke und ich war auf der 90er unterwegs. Mit dem Start 8:45 Uhr fing auch der Regen an. Schnell waren wir durchnässt und zu Beginn konnte ich in der Verfolgergruppe mitfahren. Musste jedoch dann doch reisen lassen um nicht hinten raus zu leiden. So bin ich mit vier anderen Fahrern mein Tempo gefahren. Nach rund 35km konnte ich die Gruppe sprengen. Mit einer guten Phase konnte ich Druck am technischen Anstieg aufbauen und davon ziehen. Hier tauten dann auch wieder mal meine Hände auf. Die Füße hatte ich zu dem Zeitpunkt bereits abgeschrieben. Die wurden nicht mehr warm und die Zehen waren schon taub. Es ging einige Kilometer allein dahin bis die Schiebepassage kam und ich aufschloss zu einen Kona Fahrer. Mit diesem bin ich in den längsten Anstieg des Rennens und oben konnten zwei weitere Fahrer aufschließen. Jeder Anstieg, nach einer Abfahrt, viel mit anfangs schwer. Die Beine waren immer kalt anfangs und mussten immer neu warmgefahren werden. Nach rund 65km der Strecke hatte ich dann einen kleinen Einbruch und musste leider die Gruppe ziehen lassen und im Wind selbst durchtreten. So habe ich die Zeit genutzt mich zu verpflegen und den Hungerast zu unterbinden. Dann ging es in die Endphase, welche etwas turbulenter wurde aufgrund der langsameren Fahrer der anderen Distanzen. Einige Male kam es zu Komplikationen mit diesen Fahrern und am letzten Downhill musste ich sogar noch riskant ausweichen. Durch die dumme Bewegung ist es mir mit einem Krampf im Innenschenkel reingefahren und ich hatte Mühe diesen wieder rauszubekommen. Somit schloss ein anderer Fahrer nochmal auf mich auf und ich bin im Windschatten die letzten 5km mitgerollt. Druck konnte ich keinen mehr aufbauen, da der Krampf sonst immer sofort zurück kam. Somit beendete ich das Rennen auf Rang 22. Gesamt und 4. in der AK. Ein super Ergebnis finde ich und um einige Positionen besser als 2018. Zeitlich war ich 1min langsamer als im Vorjahr. Was bei dem Wetter jedoch voll in Ordnung ist. Viele andere Fahrer hatten sich mehr als 5 min zum Vorjahr verschlechtert. Das bestätigt mich das meine Form doch zum Ende der Saison in den richtigen Weg geht und ich wieder an 2018 langsam anschließen kann.

    Symbolbild vom SBM_2018 - Sportograf